Bei aggressiven Chemikalien reicht der beste Edelstahl irgendwann nicht mehr: Er korrodiert, wird angegriffen oder versagt. Genau hier spielen Hochleistungskunststoffe ihre Stärke aus, sie halten dort dicht, wo andere Werkstoffe aufgeben.
Wenn Metall an seine Grenze kommt
Nicht jedes Medium lässt sich mit metallischen Werkstoffen sicher abdichten. Aggressive Säuren, Laugen und Lösungsmittel greifen viele Metalle an. Für diese Fälle setzen wir auf Hochleistungspolymere, die chemisch dort beständig bleiben, wo andere Werkstoffe korrodieren, quellen oder brechen.
Die drei Werkstoffe im Überblick
- PTFE ist chemisch nahezu universell beständig, deckt einen breiten Temperaturbereich ab und hat einen sehr niedrigen Reibungskoeffizienten.
- PEEK ergänzt die chemische Beständigkeit um hohe mechanische Festigkeit und Temperaturbeständigkeit, ideal, wo es zusätzlich auf Belastbarkeit ankommt.
- PE ist eine wirtschaftliche Alternative für Medien, bei denen seine Beständigkeit ausreicht.
Der Werkstoffname allein entscheidet nichts
Ein häufiges Missverständnis: „Nehmen wir einfach PTFE." So einfach ist es nicht. Ob ein Polymer die richtige Wahl ist, hängt davon ab, wie es auf Ihr konkretes Medium, Ihre Temperatur, Ihren Druck und Ihre Bewegungsart abgestimmt wird. Erst diese Abstimmung macht aus einem Werkstoff eine funktionierende Dichtung.
Ganze Lösungen, nicht nur ein Ring
Wir liefern komplette Dichtungslösungen aus Hochleistungspolymeren, nicht nur einen einzelnen Dichtring: Dichtringe, Gehäuse und Komponenten aus PTFE, PEEK oder PE, ausgelegt und gefertigt rund um Ihre Betriebsbedingungen. Eine Übersicht der Dicht- und Gleitwerkstoffe finden Sie auf der Seite zu den Werkstoffen.
Fachlicher Hinweis: Die Eignung eines Werkstoffs hängt immer von der konkreten Medien-, Temperatur- und Druckkombination ab. Die passende Auswahl treffen wir gemeinsam auf Basis Ihrer Betriebsdaten.