Wo sich eine Welle oder Stange axial bewegt, etwa eine Kolbenstange, gelten dieselben Anforderungen wie bei rotierenden Wellen: Zwei Räume müssen getrennt werden, ohne dass das Medium entweicht. Unsere berührungslosen Dichtungen sind für beide Bewegungsarten ausgelegt.
Was ist eine Axial-Wellendichtung?
Eine Axial-Wellendichtung dichtet eine Welle oder Stange ab, die sich nicht dreht, sondern axial verschiebt, also translatorisch oder oszillierend bewegt. Ein typisches Beispiel ist die Kolbenstange. Das Dichtprinzip bleibt gleich, nur die Bewegungsrichtung ist eine andere.
Berührungslos, auch bei axialer Bewegung
Unsere Wellendichtungen der Typen AD 200, AK 300 und AD 500 sind sowohl für rotierende als auch für axiale Bewegungen ausgelegt. Sie dichten über einen definierten Dichtspalt, ohne Kontakt zwischen Welle und Gehäuse. Das bedeutet: geringer Verschleiß, keine Reibungswärme und lange Standzeiten, unabhängig davon, ob sich die Welle dreht oder axial bewegt. Durch die radial bewegliche Anordnung werden Verschiebungen und Einbautoleranzen ausgeglichen.
Wie das Spaltprinzip im Detail funktioniert, lesen Sie im Beitrag Wie funktioniert eine berührungslose Wellendichtung?
Typische Anwendungen
- Kolbenstangen und Stangendurchführungen
- oszillierende und translatorische Bewegungen
- Anwendungen mit kombinierter rotierender und axialer Bewegung
- Hoch- und Tieftemperaturbereiche, aggressive Medien
Welcher Typ passt zu Ihrer Anwendung?
Welche Bauart die richtige ist, hängt von Bewegungsart, Druck, Temperatur und Medium ab. Einen Überblick über alle berührungslosen und berührenden Bauarten finden Sie auf der Seite zu den Wellendichtungen. Schicken Sie uns Ihre Betriebsbedingungen, wir empfehlen die passende Dichtung.
Fachlicher Hinweis: Ob eine axiale Anwendung mit der jeweiligen Bauart abgedeckt werden kann, hängt von den konkreten Betriebsbedingungen ab. Die passende Lösung stimmen wir individuell mit Ihnen ab.